FACHBÜCHER

Auf dieser Seite finden Sie Fachbücher aus unserer Publikationswerkstatt.

 

LETHE – Deutsch lernen mit Konzept

Für den systematischen Lese-Schreib-Sprechaufbau in der Sprache Deutsch unter Einbeziehung und Berücksichtigung kognitiver wie persönlicher Entwicklungen

Marie Christiane Seiferth & Karin Afshar
Illustration: Birte Kielschinski

ISBN: 978-3000538377
Format: DIN B5
Seiten: 222
Preis: 44,95 €

Unser Konzeptbuch mit aller Theorie, unseren Säulen, unserem Instrumentarium und unserer Philosophie. LETHE ist eine neue pädagogisch-psychologische Vermittlung der deutschen Sprache, keine Nachhilfe, keine Therapie, kein Förderunterricht, sondern eine kombinierte Methode, die den ganzen lernenden Menschen als Person, seine Fähigkeiten und sein Umfeld einbezieht.

LETHE gibt jungen wie älteren Menschen mit (aber natürlich auch ohne) Lern- und Leistungsstörungen Strategien an die Hand, autonom und selbststeuernd die deutsche Sprache zu lernen und sich selbstbestimmt in ihr und in Schule und Beruf zu bewegen.

 

ZWEISPRACHIGKEIT ODER ZWEITSPRACHIGKEIT
Teil 12

Zur Entwicklung zweier Sprachen in einer bilingualen Familie
ISBN: 9783737548472
Format: DIN A4 
Seiten: 96

In fast allen Partnerschaften, in denen die Partner zwei verschiedene Sprachen sprechen, stellt sich, sobald sich Kinder anmelden, die Frage, ob die Eltern sie ein- oder mehrsprachig erziehen sollen. Darin, dass Kinder zwei- oder mehrsprachig aufwachsen, sah ich damals und sehe ich auch heute noch kein Problem.

Bei dem vorliegenden Teilband handelt es sich um die Einleitung meiner Dissertation aus dem Jahr 1998. Alle Rechte vom Waxmann Verlag, in dem die Arbeit damals erschien, sind wieder bei mir. Auf mehrfachen Wunsch habe ich hier die Theorie zum Erst- und Zweitspracherwerb, zu simultanem wie sukzessiven Bilingualismus usw. und der Literatur dazu zusammengestellt.

Natürlich hat sich seit den 90er Jahren einiges getan und weiterentwickelt. Doch ein Thema ist aktueller denn je: Die doppelte Halbsprachigkeit, die allenthalben bei den Kindern potentiell mehrsprachiger Familien zu beobachten ist, ist ein schwerwiegendes Problem unserer Gesellschaft. Deshalb verlasse ich in einem ergänzenden Teil den (mehr oder weniger gelingenden) doppelten Erstspracherwerb hin zu einer Zweisprachigkeit innerhalb der Familie und gehe auf das wachsende Phänomen der Pidginisierung und Kreolisierung in bestimmten gesellschaftlichen Gruppen ein. Auch betrachte ich in einem kurzen Abschnitt die Aufgabe der Grundschullehrer, bzw. das Problem, das mit der sprachlichen Heterogenität unweigerlich auf sie zukommen wird.
Des Weiteren ergänzen den Band ein Essay aus dem Jahr 2010 (Der Verlust der Herkunft) mit einigen sprachphilosophischen Betrachtungen und eine Zusammenstellung der zweisprachigen Kinderbücher, die ich zu Zeiten des Khorshid Verlags herausgegeben habe.

 

ZWEISPRACHIGKEIT ODER ZWEITSPRACHIGKEIT
Teil 2

1Zur Entwicklung zweier Sprachen in einer bilingualen Familie
ISBN: 9783737552264
Format: DIN A4 
Seiten: 88

Im zweiten Teilband geht es um die persische Sprache. Er kann besonders jenen Lehrern oder Eltern oder Erziehern nützen, die sich aus unterschiedlichen Gründen einen schnellen, und doch gründlichen Überblick über die persische Sprache, Kultur und Geschichte verschaffen möchten.
Einige Inhalte und Seminarskripte aus den Jahren 2000 bis 2003 habe ich hier zusammengefasst und als Essay und Anschauungsmaterial dem Ausschnitt aus der Originaldoktorarbeit beigefügt.

 

ZWEISPRACHIGKEIT ODER ZWEITSPRACHIGKEIT?

Zur EDISS1ntwicklung einer schwachen Sprache in der deutsch-persischen Familienkommunikation

Taschenbuch: 364 Seiten
Verlag: Waxmann (1998)
ISBN-10: 3893255958
ISBN-13: 978-3893255955

 

 

KINDLICHE KOMMUNIKATION

Herausgeber: Jochen Reh1188grossbein/Katharina Meng
Mehrsprachigkeit Bd. 1
Waxmann 2007, 474 S.
ISBN-13: 9783830911883
ISBN-10: 3830911882

In der Kindlichen Kommunikation vollzieht sich die kindliche Sprachentwick-lung.

Kindliche Kommunikation ist eine notwendige Bedingung der Ontogenese sprachlicher Fähigkeiten. Die Einführung des Buches verortet die sprachpsychologischen und sprachwissenschaftlichen Grundlagen der Forschung zur Kindlichen Kommunikation im 19. und 20. Jahrhundert bis hin zu Jean Piaget, Karl Bühler und zu der gesellschaftlichen Psychologie Lev Vygotskijs. Dabei wird Spracherwerb als die Aneignung sprachlicher Tätigkeiten und Handlungen konzipiert, die als Verarbeitung sprachlicher Kommunikation in einem altersspezifischen Entwicklungsprozeß vor sich geht.

Die beiden grundsätzlichen Ansätze der Kindersprachforschung, die sich in neuerer Zeit auf Vygotskij beziehen, die Tätigkeitstheorie und die Funktionale Pragmatik, werden zusammengeführt und auf Mehrsprachigkeit hin erweitert. Für eine differenzierte Sprachentwicklung und die damit im unmittelbaren Zusammenhang stehende Entwicklung höherer mentaler Prozesse ist der Ausbau des Diskurses durch Vorlesen, Erzählen und das gemeinsame Reflektieren wichtig, nicht zuletzt als Grundlage für die schulische Texthabitualisierung.

Beim Aufsatz „“Du sollst baqal-e baba kommen, nicht er …!“ Zum Sprachwechsel in einer persisch-deutschen Familie“ beschreibt Karin Afshar die Funktionen, die Sprachwechsel innerhalb einer bilingualen Familie übernehmen, in der sich Persisch als schwächere Sprache der Kinder nicht als Kommunikationssprache etablieren kann. Ein Schwerpunkt der Analyse liegt auf der Betrachtung der Funktionen, die Sprachwechsel für den persischstämmigen Vater übernehmen.