Archiv der Kategorie: Methoden und Strategien

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Unterricht, vor allem Sprachunterricht, braucht Anschauungsmaterial, und Schüler (Jugendliche wie Erwachsene) brauchen in ihrem Lernprozess Erinnerungshilfen. 
Unsere beiden Figuren Sigi und Lethe sind die Hauptdarsteller in den Selbstinstruktionen. Wie die Schüler diese Selbstinstruktionen richtig anwenden, und Sie als Lehrer sie im Unterricht wirkungsvoll einsetzen können, lernen Sie in unserem Workshop 
Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten: Umgang mit den 6 Stufen nach LETHE, Umgang mit den Erwerbsreihenfolgen struktureller Elemente und Rechtschreibung im Daf-/Daz-Unterricht. Die Selbstinstruktionen für die Schüler und wie Lehrer sie einführen und anwenden. Arbeit mit den Regelpostern nach LETHE
Methodische Gestaltung: Workshop mit einführendem Vortrag, Arbeitsgruppen und Übungen.
Qualitätsbereich: VI Lehren und Lernen
Themenbereich: Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Institutionen und ihre Lehrkräfte können sich über diesen Link direkt anmelden.

WARUM WIR GUTES DEUTSCH BRAUCHEN

Ein etwas älterer Artikel in der F.A.Z., geschrieben von Wolfgang Krischke, hat es bereits 2009 auf den Punkt gebracht.

Und vielleicht gäbe es in einer Deutschstunde auch einmal Gelegenheit, zu erklären, woher das Hochdeutsche in seiner heutigen Form eigentlich kommt. Viele seiner Grundlagen wurden im Zeitalter der Aufklärung gelegt, von Schriftstellern und Sprachgelehrten. Ihnen war durchaus klar, dass der Sinn standardisierender Normen nicht darin besteht, den Sprachwandel aufzuhalten, wohl aber darin, ihn zu verlangsamen und sinnvoll zu kanalisieren. Sie wollten mit ihren Grammatiken und Wörterbüchern die dialektale und orthographische Zersplitterung der frühen Neuzeit überwinden, die die überregionale Kommunikation erschwerte. Und sie wollten das Deutsche zu einem differenzierten und kultivierten Medium ausbauen, in dem auch über anspruchsvolle Themen der Wissenschaft, Kunst und Philosophie gedacht, gesprochen und geschrieben werden konnte. Zuvor war das denjenigen vorbehalten geblieben, die Latein und Französisch konnten. Nun sollten auch die „Unstudierten, der größte und edelste Theil eines Volkes“, wie Johann Christoph Gottsched sie nannte, eingeschlossen werden.

Linguistik ist nicht NUTZLOS für den Deutsch-Unterricht. Hier kann man das nachlesen. 

Wir von LETHE sehen das auch so, und wir gehen noch weiter. Schauen Sie sich auf unserer Seite doch um!